Sirenenalarm – gemeldeter Wohnungsbrand in St. Töniser Mehrfamilienhaus ging glimpflich aus.

Am gestrigen, späten Donnerstag Nachmittag gegen 17:38 Uhr wurden die beiden Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gerufen.

Aufmerksame Nachbarn hatten die Verrauchung aus der betroffenen Wohnung, welche zu diesem Zeitpunkt verlassen war, bemerkt und die Feuerwehr über die Viersener Kreisleitstelle über den Notruf 112 alarmiert.

Da es sich bei dem Objekt um ein Mehrfamilienhaus mit mehreren Wohnungseinheiten handelte, wurde automatisch durch die Kreisleitstelle Sirenenalarm für die Gesamtwehr Tönisvorst ausgelöst, um auf eine eventuell größere Schadenslage mit entsprechendem Personal und technischem Gerät vorbereitet zu sein.

Glücklicherweise konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Löschzug St.Tönis schnell Entwarnung geben. Die Wohnungstüre wurde durch den unter Atemschutz vorgehenden Angrifftrupp gewaltfrei geöffnet und ein angebranntes Küchenhandtuch auf einer Herdplatte schnell gelöscht.

Die entstandene Verrauchung der Wohnung wurde durch die Feuerwehr quer gelüftet und die Wohnung konnte wieder an die Bewohner übergeben werden.

Im Rahmen dieses Einsatzes weist die Feuerwehr auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern hin, die durch die akustischen Signale eine frühzeitige Branderkennung, auch durch die Nachbarn ermöglicht, und damit oft eine große Schadensausbreitung verhindert.

Im Einsatz waren insgesamt 55 ehrenamtliche Feuerwehrkräfte aus den Löschzügen St. Tönis und Vorst, der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst. Einsatzleiter war der stv. Leiter der Feuerwehr und Löschzugführer aus St. Tönis, Stadtbrandinspektor Hans-Gerd Wolters.