Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst hielt Generalversammlung ab. Mit über 300 Einsätzen weiterhin ein hohes Einsatzaufkommen für die Kameraden

Zur diesjährigen Generalversammlung trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst im großen Saal von „Haus Vorst“ in Vorst. Neben den derzeit 199 Wehrangehörigen, die sich aus Mitgliedern beider Tönisvorster Löschzüge Vorst (40 Mitglieder) und St. Tönis (64) sowie den Mitgliedern von Jugendfeuerwehr (29), Musikzug (33) und Ehrenabteilungen (36) zusammensetzen, konnte der Leiter der Feuerwehr Tönisvorst, Stadtbrandinspektor Rolf Peschken, auch Gäste aus der Politik und der Verwaltung, wie etwa Bürgermeister Thomas Goßen, begrüßen.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst musste im vergangenen Jahr zu insgesamt 309 Einsätzen ausrücken, was in etwa dem Niveau des Vorjahres mit 302 Einsätzen entspricht. Für eine rein ehrenamtliche Freiwillige Feuerwehr stellt diese hohe Einsatzzahl eine spürbare Belastung für die Mitglieder dar, besonders im Hinblick auf die angespannte Verfügbarkeit von Kräften währen des Tages. Jedoch zeigen gegensteuernde Maßnahmen ihre Wirkung. So in etwa die landesweite Kampagne „FeuerwEhrensache“, eine Initiative zur Gewinnung von ehrenamtlichen Mitgliedern für die Freiwilligen Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Besonders erwähnenswert sind die Brände im Spänebunker eines Gartenbaubetriebes, bei dem Ende April über 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Deutschen Rotem Kreuz und Polizei über vier Stunden im Einsatz waren, sowie der Brand eines Wohnmobiles Anfang November in Vorst. Hier explodierte kurz nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte eine im Fahrzeug gelagerte Gasflasche.

 

Bürgermeister Thomas Goßen, der zusammen mit dem neuen Fachbereichsleiter Ralf Jeromin und Wehrführer Rolf Peschken, den Haushaltsentwurf bezüglich des Produkts Feuerwehr vorstellte, erläuterte die geplanten Anschaffungen in 2019. Einer der größten Posten ist mit rund 18.000 Euro die Beschaffung eines Rollcontainer-Sytems für die Bestückung des in St.Tönis stationierten Rüstwagens.

 

Im Anschluss daran wurden langjährige und verdiente Feuerwehrkameraden ausgezeichnet: Josef Holtschoppen für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr, Johannes Nellissen, Christoph Kohnen und  Rolf Peschken für 35 Jahre Feuerwehrdienst, Gerd Zander und Thomas Sommer für jeweils 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr. Nach dem Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren konnten Fred Schwirtz und Hans-Hubert Kohnen in die Ehrenabteilung überstellt werden.

 

Um im Fall von großen Schadenslagen eine funktionierende Einsatzleitung in Tönisvorst darstellen zu können, ernannte Thomas Goßen erstmals Wehrleiter Peschken, die Mitglieder der Löschzugführungen aus Vorst und St.Tönis, Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks sowie Mitarbeiter der städtischen Verwaltung zu bestellten Einsatzleitern. Deren Aufgabe liegt im Fall der Fälle in der Koordinierung der Abwehrmaßnahmen für das gesamte Stadtgebiet mit der Befehlshoheit über die eingesetzten Kräfte.

 

 

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