Zimmerbrand

Datum: 7. Juli 2017 
Alarmzeit: 09:15 Uhr 
Alarmierungsart: DME - Löschzug - St. Tönis, DME - Löschzug - Vorst 
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten 
Art: F-2 Zimmerbrand 
Einsatzort: Sternstraße 
Einsatzleiter: Stadtbrandinspektor Hans-Gerd Wolters 
Fahrzeuge: FL TÖN Leiter, FL TÖN 1 ELW 1 1, FL TÖN 1 HLF 20 1, FL TÖN 1 DLK 23 1, FL TÖN 1 Kdow 1, FL TÖN 1 LF 20 1, FL TÖN 2 ELW 1 1, FL TÖN 2 HLF 20 1, FL TÖN 2 TMB 22 1, RTW 


Einsatzbericht:

Um 09:16 Uhr wurden beide Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst zu einem Zimmerbrand im Dachgeschoss eines Mehrfamilien-Reihenhauses auf der Sternstraße gerufen. Ebenfalls alarmiert war ein Rettungswagen aus Kempen. Beim Eintreffen der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte drang Brandrauch aus einem Dachgeschossfenster. Der unter schwerem Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr und der Wärmebildkamera vorgehende Angriffstrupp musste sich gewaltsam Zugang zu der Wohnung verschaffen. Die Wohnung war komplett verraucht und die Küche stand in Vollbrand – im oberen Drittel war die Küchentür schon durchgebrannt. Durch einen schnellen Löschangriff konnte ein weiteres Übergreifen auf den Rest der Wohnung und den Dachstuhl verhindert werden. Das Feuer war in wenigen Minuten abgelöscht.

Es schlossen sich längere Nachlösch- und Revisionsarbeiten an. Hierfür kamen insgesamt drei Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Parallel war von außen die Drehleiter in Stellung gebracht worden.


Die Küche wurde durch den Brand komplett zerstört und die Wohnung insgesamt durch Rauch und Hitze unbewohnbar. Nach dem Wohnung und Haus mit zwei E-Lüftern entraucht worden waren, konnte die Einsatzstelle an den Hauseigentümer übergeben werden. Ebenfalls vor Ort war die Polizei, die Ermittlungen aufnahm. Der Rettungswagen aus Kempen konnte ohne Tätigkeit aus dem Einsatz entlassen werden – es gab keine Verletzten.


Der Einsatz konnte gegen 10:45 Uhr beendet werden. In den Feuerwehrgerätehäusern schlossen sich die Arbeiten zur Wiederherstellung der vollen Einsatzbereitschaft an – zahlreiche Atemschutzgeräte, Schläuche und weitere Gerätschaften mussten getauscht werden und auf den Fahrzeugen verlastet werden.